Fundstücke

Spaziergang

Spaziergang der etwas anderen Art. Video El Caminito del Rey externer Link

Word Workshop

Hier steht ein kleiner Workshop für Ihre Textverwaltung zum herunterladen zur Verfügung. Zeitaufwand ca. 5 Minuten. Entpacken Sie die Datei und öffen diese dann in Word (oder anderem Textprogramm). WORDkurs.zip

Telefonauskunft

Ein Sachse ruft bei der Deutschen Bundesbahn an und erkundigt sich nach dem Fahrplan. (300kB) talk.wav

Ein Anruf beim Corel - Kundendienst

Die folgende Geschichte ist beim Kundendienst von WordPerfect passiert: Wie nicht anders zu erwarten, wurde dem Kundenbetreuer gekündigt. Das Telefongespräch, das zu der Kündigung geführt hatte, wurde wie folgt mitgeschnitten:

"Hier ist der Kundendienst von WordPerfect, kann ich Ihnen helfen?"
"Ja, ich habe Probleme mit WordPerfect"
"Was für Probleme sind das?"
"Also, ich habe gerade getippt, und plötzlich waren die Wörter weg."
"Wie das?"
"Sie sind verschwunden."
"Hmmm. Sagen Sie, wie sieht Ihr Bildschirm jetzt aus?"
"Da ist nichts."
"Nichts?"
"Der Schirm ist leer. Da kommt auch nichts, wenn ich tippe."
"Befinden Sie sich noch in WordPerfect, oder haben Sie Windows beendet?"
"Woran merke ich das?"
"Sehen Sie C:\Eingabe vor sich?"
"Was ist eine Seheingabe?"
"Lassen wir das. Können Sie den Cursor über den Schirm bewegen?"
"Es gibt keinen Cursor. Ich hab Ihnen doch gesagt, nichts, was ich eingebe, wird angenommen."
"Hat Ihr Monitor eine Anzeige für die Stromversorgung?"
"Was ist ein Monitor?"
"Das ist das Ding mit dem Bildschirm, das wie ein Fernseher aussieht. Gibt es da ein kleines Licht, das leuchtet, wenn der Schirm an ist?"
"Weiß ich nicht".
"Gut, dann sehen Sie doch bitte auf der Rückseite des Monitors nach und suchen die Stelle, wo das Stromkabel herauskommt. Können Sie das sehen?"
"Ja, ich glaube schon."
"Sehr gut. Folgen Sie jetzt dem Stromkabel und sagen Sie mir bitte, ob es eingesteckt ist."
"....Ja, ist es."
"Als Sie hinter dem Monitor standen, haben Sie da auch gesehen, ob zwei Kabel eingesteckt waren und nicht nur eines?"
"Nein."
"Da müssen zwei Kabel sein. Wenn Sie bitte noch einmal hinter den Monitor schauen, ob es da ein zweites Kabel gibt."
"...Okay, das Kabel ist da.."
"Folgen Sie bitte dem Kabel und teilen Sie mir dann bitte mit, ob es fest in Ihren Computer eingestöpselt ist."
"Ich kann mich nicht so weit rüberbeugen."
"Aha. Können Sie wenigstens sehen, ob es eingesteckt ist?"
"Nein."
"Vielleicht, wenn Sie sich mit dem Knie abstützen und etwas nach vor lehnen?"
"Das liegt nicht an meiner Haltung - es ist dunkel hier."
"Dunkel?"
"Ja - die Büroleuchten sind aus, und das einzige Licht kommt durch das Fenster."
"Gut, schalten Sie dann bitte das Licht in Ihrem Büro an."
"Kann ich nicht."
"Nicht? Wieso?"
"Weil wir Stromausfall haben."
"Ein Strom... ein Stromausfall? Aber dann haben wir's jetzt. Haben Sie noch die Kartons, die Handbücher und die Verpackung, in der Ihr Computer ausgeliefert wurde?"
"Ja, die habe ich im Schrank."
Gut. Gehen Sie hin, bauen Sie Ihr System auseinander und verpacken Sie es bitte so, wie Sie es bekommen haben. Dann nehmen Sie es bitte zu dem Laden zurück, wo Sie den Computer gekauft haben."
"Im Ernst? Ist es so schlimm?"
"Ich befürchte, ja." "Also gut, wenn Sie das sagen. Und was erzähle ich denen?" "Sagen Sie ihnen, Sie wären zu blöd für einen Computer."

Fehler

Vergleich verschiedener Computertypen:

Die "Stiftung Wasserfest" hat mehrere Rechnertypen auf ihre Eignung für den Heimanwender überprüft. Getestet wurden verschiedene Hard- und Softwarekomponenten. Als Problemstellung wurde festgelegt, dass der Rechner zwei und drei addieren soll. Dabei kam es zu, für den Anwender höchst interessanten, unterschiedlichen Resultaten:

  • Auf dem C64 wurde das Ergebnis (5) innerhalb von 1,023 Sekunden ermittelt. Etwas störend wirkte sich der zweiminütige Crackervorspann aus, der Aufgrund eines Listschutzes nicht entfernt werden kann.
  • Der Amiga errechnete als Resultat fünf, allerdings muss peinlichst darauf geachtet werden, dass sich die Systembibliotheken in den richtigen Pfaden befinden. Der Stereosound kann nicht abgeschaltet werden. Während der Berechnung flackert allerdings der Bildschirm. Die Rechendauer ist von der Flackerfrequenz abhängig und schwankt zwischen 3 und 7 Sekunden.
  • Auf dem PC unter DOS fehlte zuerst eine Installationsdiskette. Nachdem diese beschafft war, stellte sich leider heraus, dass das Diskettenformat nicht kompatibel zum eingebauten Laufwerk war. Mit einigen Kniffen lässt sich das Programm aber von einem erfahrenen Anwender doch installieren. Leider kann das Resultat nicht ausgegeben werden, da die Fließkommaroutinen nicht kompatibel zum Bildschirmtreiber sind, solange wie eine Tastatur angeschlossen ist, oder eine ungerade Anzahl von "e" in der CONFIG.SYS vorkommt.
  • Der PC unter Windows rechnet noch. Alle 5 Sekunden wird ein Hinweisfenster mit dem Inhalt: "Intel inside" ausgegeben. Zur Zeit sind ca. zwei bis drei Billionen Fenster geöffnet.
  • Auf dem MAC erschien das Ergebnis bereits auf dem Bildschirm, als der Tester mit der Diskette den Raum betrat. Ausgedruckt werden kann das Ergebnis leider nur auf einem MAC-spezifischen Drucker, der den Preis eines Luxusklasse-PKW hat. Handelsübliche Drucker zu zivilen Preisen sind nur mit Spezialkabein anschließbar, die alleine mehr kosten, als ein spezieller MAC-Drucker.
  • Ein Atari TT errechnete das Ergebnis in nicht meßbar kurzer Zeit und gab es völlig korrekt und gut lesbar auf dem Monitor aus. Auf Tastendruck konnte es problemlos ausgedruckt oder gespeichert werden. Da die Ausgabe jedoch nicht GEM-konform waren, wurde das Resultat von den Anwendern nicht akzeptiert.
  • Der Atari Falcon meldete unter dem ersten Task 42, gleichzeitig im zweiten Task 0.4354655642476587E-231 und im dritten Task "Ineorrect formuia!" als Ergebnis. Anschließend warf er zwei Bomben in drei Fenstern.
  • Eine Workstation unter UNIX wird zur Zeit noch von einem Tool durchgescannt das ermittelt, mit welcher ESC-Tastenkombination der "emacs" verlassen werden kann, nachdem man "2+3" eingegeben hat.
  • Der Archimedes verwies den Anwender unter Berufung auf seinen RISC-Prozessor an einen Taschenrechner.
  • Ein ZX-Spektrum ermittelte in sehr kurzer Zeit völlig korrekt als Ergebnis fünf und ließ sich durch einfachste Befehle dazu bringen, dies auf Drucker oder Bildschirm auszugeben. Damit entspricht er nicht den Anforderungen der heutigen Zeit und geht als schwächster Kandidat aus dem Test hervor.

Leseprobe: "Von Enter bis Quit" von Dave Barry

Software Versionen und was es damit auf sich hat.

"Um zu erklären, was es mit diesen Versionen auf sich hat, lassen Sie mich einen Vergleich mit der Autoindustrie anstellen. Nehmen wir einmal an, Sie Von Enter bis Quithätten sich für ein neues Auto gekauft und stellen schon nach kurzer Zeit fest, dass es sich zwar bewegt, aber nur sehr langsam, dass es schwer zu lenken ist und merkwürdig kratzende Geräusche macht. Sie beobachten das eine Weile und kommen zu dem Schluss, dass die Ursache des Problems möglicherweise darin liegt, dass Ihr Auto keine Vorderräder hat. Sie gehen also wieder zu Ihrem Autohändler und fragen ihn um Rat. Der lächelt milde und macht Sie darauf aufmerksam, dass Sie die 1.0 Version dieses Autos gekauft haben, die 1.1 Version komme aber schon in Kürze auf den Markt, und die hätte Vorder- und Hinterräder. Sobald die 1.1 Version dann im Handel ist, heißt es nachrüsten. Das wiederum heißt Geldausgeben. Aber Sie sind glücklich, denn jetzt haben Sie ein Auto mit einem kompletten Fahrgestell. Sie sind rundum zufrieden und fahren zügig los, um 90 Sekunden später gegen einen Bauzaun zu knallen. Das ist der Moment, wo sie feststellen, dass Bremsen erst ab Version 1.3 vorgesehen sind."

Info zum Computerkauf

"Bereiten Sie eine Checkliste vor, auf der sie detailliert aufführen, welche Vorstellungen Sie von RAMs, ROM, Arbeitstempo, Festplatte, Modem, Tastatur, Bildschirm und Styling haben. Wenn Sie dann den Laden betreten, sehen Sie sich nach einem Verkäufer um, der einen kompetenten Eindruck macht, zerknüllen ihre Checkliste, schmeißen sie im hohem Bogen weg und wählen den Computer, auf dem sie landet."

Vergleich Computerindustrie mit Autoindustrie

Bei einer Computermesse letztens (auf der ComDex) verglich Bill Gates die Computerindustrie mit der Autoindustrie und machte folgendes Statement:

"Wenn General Motor (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte, wie die Computerindustrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die mit einer Gallone Sprit 1000 Meilen fahren würden."

Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors (von Mr. Welch selbst) eine Presseerklärung mit folgendem Inhalt:

Wenn General Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:

  • Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.
  • Jedes Mal, wenn die Linien auf der Straße neu gezeichnet werden würden, müsste man ein neues Auto kaufen.
  • Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen, und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren.
  • Wenn man bestimmte Manöver durchführte, wie z. B. eine Linkskurve, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor erneut installieren.
  • Man könnte nur allein im Auto sitzen, es sei denn, man kauft "Car95" oder "CarNT"; aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen.
  • Macintosh würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, aber sie würden nur auf 5% der Straßen laufen.
  • Die Öl-Kontrollleuchte und die Warnlampen für Temperatur und Batterie würden durch eine "Genereller Auto-Fehler"-Warnlampe ersetzt.
  • Neue Sitze würden erfordern, dass alle die selbe Gesäßgröße haben.
  • Das Airbag-System würde fragen "Sind sie sicher?", bevor es auslöst.
  • Gelegentlich würde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren. Sie könnten nur wieder mit einem Trick aufschließen, und zwar müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen.
  • General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe-Kartensatz der Firma Rand McNally (seit neuestem eine GM-Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder möchten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer). Darüber hinaus würde GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz.
  • Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt würde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedienhebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos.
  • Man müsste den "Start"-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.